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Lichtmalerei als Kunst

Ich gebe zu, ich wollte mich ablenken. Eigentlich habe ich tausend andere Dinge zu tun. Aber ein Blick auf youtube ist manchmal auch nicht verkehrt. Dabei kann man wirklich tolle Sachen entdecken. So auch dieses Video:

 

Ab 0:15 wird es interessant, ich empfehle jedoch, den Ton auszuschalten und im Hintergrund Enya laufen zu lassen. Macht das ganze noch bestaunenswerter.

Und warum ich das hier aufliste? Keine Ahnung. Vielleicht, weil ich mich immer noch frage, was eigentlich Kunst ist. Ich meine, kann man das Kunst nennen? Eigentlich muss man das ja, aber sollte Kunst nicht etwas bleibendes sein, etwas, das man auch in zehn, zwanzig Jahren noch bewundern kann?

Himmel, warum hat eigentlich noch niemand genau definiert, was Kunst ist. Und da soll ich die Frage beantworten können, ob Schreiben nun mehr Kunst oder mehr Handwerk ist. Ja, wenn ich das wüsste...

20.11.11 20:40


Ein Problem und seine Lösung

Ein Problem, auch Problematik, nennt man eine Aufgabe oder Streitfrage, deren Lösung mit Schwierigkeiten verbunden ist. Probleme stellen Hindernisse dar, die überwunden oder umgangen werden müssen, um von einer unbefriedigenden Ausgangssituation in eine befriedigendere Zielsituation zu gelangen.

Klingt gut, nicht wahr? Rein wissenschaftlich betrachtet sind Probleme eigentlich nichts, worum man sich groß Gedanken machen muss, solange man richtig an die Sache herangeht. Die Lösung würde schon kommen. Was aber, wenn es keine Lösung gibt?

Dazu fällt mir spontan auch ein Spruch ein, den ich schon öfters von Lehrern gehört habe: "Das ist eine wunderbare Lösung, schön ausgearbeitet. Leider passt sie nicht zum Problem." Es ist also eindeutig möglich, dass man die falsche Lösung wählt. Woher weiß ich dann, welches die richtige ist?

"Frauen können das intuitiv." Na klar. Und der Osterhase hat ein grünes Fell.

"Man weiß schon irgendwann, ob die Lösung richtig ist." Schön. Super! Dieses irgendwann ist leider ziemlich relativ - vielleicht habe ich keine Lust bis zu meinem Tod zu warten?

"Du musst es nicht wissen, solange du zu deiner Lösung stehst." So ist das also? Wenn ich das Problem habe, dass mein Hund zu laut bellt, ich ihm deshalb einen Tennisball ins Maul stopfe und er nicht mehr fressen kann und daran stirbt, soll ich einfach dazu stehen, das getan zu haben? Wäre es nicht sinnvoller, wenn ich wüsste, dass das der falsche Weg ist, damit ich meinen Hund nicht umbringe?

Okay, mieses Beispiel, aber Tatsache ist doch, dass es nicht reicht, nicht zu wissen, ob etwas richtig oder falsch ist.

Wenn ich etwas verändern will, gibt es sicherlich viele Methoden, die hilfreich sind. Zum Einen wäre da, das Problem schrittweise zu bearbeiten. Auch hilft es, aus verschiedenen Blickwinkeln an die Sache heranzugehen. Der ein oder Andere braucht auch einfach nur Abstand, um später mit neuer Energie alles ganz schnell zu lösen.

Was tut man aber, wenn das ganze Leben den Bach hinuntergeht und man nichts dagegen tun kann? Wenn die eigenen Instinkte gegen einen arbeiten? Hallelujah! Ich habe absolut keine Ahnung, was man dann tun kann. Allerdings vermute ich, wenn es möglich wäre, so rein theoretisch betrachtet, dass man mit jemand Anderem das Leben tauschen könnte, wäre die Sache schnell vergessen.

Sind wir nicht alle so erzogen, dass wir mit den verschiedensten Dingen klarkommen, nur mit unseren eigenen Problemen nicht? Wenn diese Probleme jetzt einfach jemand Anderes für uns löst, wäre dann nicht alles gut? Einfach für ein paar Stunden das Leben tauschen. So leicht könnte das sein. Schade, dass noch niemand eine Möglichkeit gefunden hat, das zu tun.

Weiterhin theoretisch betrachtet: Selbst, wenn ein Tausch nicht helfen würde, wenn man danach immer noch die gleichen Probleme hätte, würden danach nicht die neuen Erfahrungen helfen, die Sache zu ertragen? Hat nicht jeder einen Haufen Probleme, die er täglich mit sich trägt? Warum behaupten wir immer, unsere eigenen wären die Schlimmsten, die kein Anderer durchstehen würde? Vermutlich sollten wir aufhören, so viel zu jammern, einfach mal machen. Letztlich sind auch wir Menschen und wie wir alle wissen, haben Menschen schon ganz andere Dinge fertiggebracht.

20.11.11 16:06


Der Teufel Erwartungsdruck

Das Problem Erwartungsdruck kennt wohl jeder. Neulich hörte ich dazu einen interessanten Spruch: "Das größte Hindernis des Lebens ist die Erwartung, die vom Morgen abhängt." Weise Worte, die Seneca da sprach. Selten habe ich diesen Satz so sehr nachempfinden können. Was tut man eigentlich, wenn das Morgen nicht so läuft, wie man es heute erwartet? Soll ich dann Plan B akzeptieren, mich damit zufrieden geben? Schließlich ist meine Erwartung dann nicht mehr zu erfüllen. Oder gibt es immer einen anderen Weg? Warum kümmert man sich dann überhaupt um das Morgen?
Frauen machen sich stets zu viel Stress. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht einfach akzeptieren kann, dass mein Abiturzeugnis anders aussehen wird, als ich es gerne möchte. In der Tat, alle Angehörigen des männlichen Geschlechts nehmen das leicht hin. Mir hingegen und auch meinen lieben Kolleginnen geht es strikt gegen den Kragen, wenn unsere Erwartungen, die wir an uns selbst ansetzen, nicht erfüllt werden. Wenn wir sie selbst nicht erfüllen können. Wie geht man am besten damit um? Wenn ich ehrlich bin, so kann ich diese Antwort nicht geben. Was ich jedoch festgestellt habe, ist, dass die Dinge nicht immer so kommen können, wie wir sie gerne hätten. Der Himmel kann schließlich auch nicht von einem auf den anderen Tag grün sein. Vielleicht sollte man von vorneherein gar nicht erst erwarten - oops, da wären wir wieder bei dem Wort - dass man es schaffen kann. Doch das würde zweifellos dazu führen, dass ich nicht genügend Selbstbewusstsein entwickele. Es muss also eine andere Lösung her. Erwartungen sollen schließlich nicht verboten sein. Sie dürfen nur unser Tun nicht so sehr bestimmen, dass es uns verletzt, wenn wir sie nicht erreichen können. Setzen wir also fest, dass ich zwar vorhabe, diese und jene Noten zu erreichen, es aber nicht von mir erwarte. Es kann schief gehen. Es darf auch schief gehen. Sollte das der Fall sein - nein, ich glaube nicht, dass das passiert, da ich genügend Selbstbewusstsein habe! - gibt es einen Plan B.
"Man soll das Unmögliche wagen, um das Mögliche zu erreichen." Vielleicht hilft einem dieser Leitspruch mehr, denn wenn ich erst etwas Unmögliches versuche, erwarte ich nicht, dass ich es auch erreiche. Ich versuche aber weitaus mehr, als ich von mir erwarten würde und erreiche somit auch mehr. Ich denke, dass ist ein Kompromiss, den man durchaus akzeptieren kann.
Gehen wir also davon aus, dass die Erwartungen, die wir an uns selbst setzen, durch diesen Spruch keine Verletzungen zufügen können und mindern wir unseren eigenen Erwartungsdruck.
Wären wir die einzigen, die irgendetwas erwarten(ja, langsam nervt mich das Wort selbst), wäre damit das Problem "Erwartungsdruck" bereits gelöst. Leider gibt es aber so etwas wie Eltern, Familie, Freunde, Lehrer, Chefs, ... Was tun wir mit jenen?
Am besten verwünschen wir sie erst einmal gründlich, denn nur der Teufel kann uns so sehr unter Druck setzen, dass wir darunter leiden. Dann lächeln wir sie lieb an, verneigen uns vor ihnen und sagen mit freundlicher Stimme: "Tut mir Leid, dass ich ihre Erwartungen nicht erfüllen konnte. Es war mir einfach nicht möglich, sie mit denen meinigen gleichzusetzen."
Was scheren wir uns auch um die Meinung anderer? Lasst uns doch einfach unser Ding durchziehen! Dann klappt es sowieso am besten!

 

19.11.11 23:23


Im Sinne aller

Leben ist nicht einfach. Hätte man mir das vor meiner Geburt erzählt, wäre ich vielleicht einfach nicht auf die Welt gekommen. Sicherlich wäre das das einfachste gewesen. Doch man hat es mir nicht erzählt und so sitze ich nun hier und schreibe diesen Unsinn, als hätte ich daraus gelernt.
Warum ist das Leben nicht einfach? Weil es uns immer wieder überrascht. Es sind nicht die großen Dinge, die unser Leben ausmachen, richtig! Es sind die Kleinigkeiten. Ein Lächeln von einem Freund, ein böser Kommentar von einem Lehrer, ein verlorener Schal. Was soll der Mensch auch mit Großartigkeiten? Wozu braucht er einen Porsche, was bringt einem ein Abitur, Haus und Karriere? Sind das nicht alles nur Mittel zum Zweck, Wege, die einen ins Glück führen sollen?
Seneca lebte die Philosophie der kleinen Dinge. Er beschränkte sich in seiner Lebensweise darauf, dass man der Natur am nächsten sein solle. Es sei genug, was nötig ist und was man bedarf. Mehr als das hat er nicht benötigt. Ich habe mich schon öfters gefragt, was ich selbst zum Leben brauche. Würden all diese Habseligkeiten in einen Rucksack passen? Vermutlich schon.
Den meisten Menschen fällt an dieser Stelle nämlich zuerst die Familie ein, Freunde, die sie unbedingt mitnehmen wollen auf ihre Reise. Ein Hund oder eine Katze, die auch nicht fehlen darf. Erst dann kommen die materiellen Dinge. Was aber soll ich mit einer Familie, die mich nicht akzeptiert wie ich bin? Die mir vorschreiben will, wie ich zu Leben habe? Wozu brauche ich Freunde, die mich in den Zeiten, in denen ich sie eigentlich am meisten nötig habe, im Stich lassen? Und was den Hund oder die Katze anbelangt - nun, die haben mich noch nie auf meinem Weg begleitet.
Dementsprechend ist mein Rucksack auch einigermaßen leer. Ein paar nützliche Dinge sind darin enthalten: Ein Taschenmesser, eine Schnur, Stift und Papier. Etwas Kleidung. Doch ansonsten benötige ich in der Tat nicht viel. Ein geschärfter Verstand sowie eine Menge Phantasie reichen doch vollkommen aus für die Reise, auf die ich mich begeben will.
Warum aber ist das Leben dann schwer? Ja, hier sind wir wieder bei den Kleinigkeiten angelangt. Ich brauche nicht viel auf meiner Reise, so weit waren wir schon. Was ich aber außer dem materiellen brauche, sind wohl die Zustimmung der Menschen, die mir eben doch ans Herz gewachsen sind, das Einverständnis und die Erlaubnis zu gehen. Es gibt Menschen, die mögen mir einfach Steine in den Weg legen. Diese zu umrunden, ist nicht immer ungefährlich. Und genau darum ist das Leben so kompliziert!

 

17.11.11 17:48


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