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Umgezogen

Absofort bin ich zu finden auf

Luftperlentaucher.blogspot.com

Bitte verzeiht den Wechsel, er hat verschiedene Gründe ;-)

27.2.12 22:34


Chili

Mein Vater sagte mir mal, erst Chili würde für genügend Feuer im Essen sorgen. Wenn ich mir das so überlege, hat er damit zumindest mal nicht Unrecht. Feuer hatte ich heute in der Tag genug: Sei es, als ich die Muffins aus dem Ofen geholt und mir die Finger verbrannt habe, als ich aus lauter Tollpatschigkeit direkt nach dem Chilischoten schneiden in die Augen gegriffen habe - und danach eine gute halbe Stunde im Bad unterm Wasserhahn verbracht habe und die Augendusche genoss - oder als ich mir aus Ungeduld die Zunge verbrannt habe, weil die Nudeln so lecker geschmeckt haben. Nun gut, essen ist halt doch nicht so meines. Ich sollte beim Schreiben bleiben.

Chili beim Schreiben habe ich inzwischen auch gefunden. So hat mein kurzzeitiges Erblinden heute die zündende Idee hervorgebracht für mein neues Projekt. Ich hoffe ehrlich, dass das auch etwas wird, denn so wie die letzte Idee ausging, bin ich momentan nicht gerade froher Dinge. Doch wie sage ich immer? Ich habe schon ganz was anderes geschafft. Und so genieße ich den Abend heute mit meinen leckeren Schoko-Chili-Muffins und sende euch feurige Grüße!

26.2.12 21:16


Jeder Schritt

...bringt einen Menschen näher an sein Ziel. Doch wer nicht geht, der steht. Und zwar felsenfest, denn getragen wird heutzutage nicht mehr. Das durfte ich leider schon viel zu oft feststellen: Wer heutzutage einen Anschub braucht, um weiterzukommen im Leben, braucht gute Freunde. Die meisten nämlich interessieren sich überhaupt nicht für ihre Umwelt.

Das dem so ist, durfte ich erst kürzlich wieder erfahren, als ich jemandem klarmachen wollte, wie sehr ich mich darüber ärgere, dass ich mir Mühe geben will, sicher aber diejenigen, die es betrifft, nicht dafür interessieren. Ich würde ja gerne helfen, ich will was tun - aber soll ich dafür gegen verschlossene Türen rennen?

Auf der anderen Seite stehen da diejenigen, die blindlings an Problemen vorbeilaufen. Den Dreck kann ja ein anderer wegmachen. Toller Spruch, wirklich, doch was, wenn derjenige keinen Dreck gemacht hat, sondern jemand sein Werk zerstört hat? Lässt man ihn dann auch einfach dastehen? Ja. Leider.

Ich kann vielleicht nicht viel bewirken, doch bitte ich euch: Macht die Augen auf!!

25.2.12 19:30


Was bin ich wert?

 

Seit Jahrtausenden führen die Menschen Kriege und bringen sich um, als wären sie nichts wert. Ein einziges Gemetzel zwischen zwei Fürsten und schon sterben tausende von Menschen dafür.

Auf der anderen Seite stehen Rechte, die besagen, dass alle Menschen gleich sind und gibt es nicht genug, die denken, ohne sie würde die Welt untergehen? Mal abgesehen davon, dass dem bei all den Umweltproblemen, die der Mensch verursacht hat, gar nicht zugestimmt werden kann, heißt das nicht, dass wir alle sehr viel wert sind?

Okay, dieser Gedanke hat einen Haken: Wer sagt, dass diese wenigen, die glauben, sie seien so wichtig, auch Recht haben? Mal angenommen, sie haben nicht recht - und diese Vermutung erscheint mir ziemlich wahrscheinlich - was sind wir dann wirklich wert?

Manchmal glaube ich, dass es Arbeit ist, die unseren Wert ausmacht. Wer viel leistet, ist auch viel wert. Dann aber sehe ich all die Menschen, die sich von morgens bis abends abrackern, so viel Herzblut in ihre Arbeit stecken, rund um die Uhr am schaffen sind und absolut nichts, rein gar nichts, dafür zurückbekommen. Sie werden von ihrer Umwelt entweder gar nicht wahrgenommen oder denunziert.

Ein anderer Gedanke war, dass der Charakter uns Menschen ausmacht und bestimmt, wie viel wir wert sind. Ein guter Mensch - und was gut ist, will ich hier gar nicht erörtern - ist also mehr wert als andere. Aber warum werden dann all jene wie Dreck behandelt, die sich tagein, tagaus bemühen, richtig zu leben, während andere, die eindeutig gegen moralische Werte und dergleichen verstoßen, von der Gesellschaft so verteidigt?

Zuletzt blieb mir die Idee, dass es die Erfahrungen sind, die uns ausmachen und unseren Wert bestimmen. Auch das würde dann aber voraussetzen, dass wir alle einen unterschiedlichen Wert haben und kann allein deshalb schon nicht stimmen. Zudem erscheint es mir nicht gerade korrekt, dass wir dann unsere Erfahrungen nicht selbst beeinflussen können.

Ich habe mich also gefragt, was es dann sein kann, dass unseren Wert bestimmt. In der Zeitung stand, dass all die Stoffe, aus denen wir bestehen, für 4.90€ im Handel erhältlich sind. Demnach ist unser materieller Wert ja wohl schon bestimmt. Wobei auch das wieder nicht ganz stimmt, schließlich ist an jedem unterschiedlich viel Masse dran.

Egal. Ich denke nicht, dass das materielle uns ausmacht. Vielmehr sind es schließlich die Gedanken, die Menschen ausmachen, ihre Ideen und Empfindungen. Und deren Wert ist unermesslich.

Dennoch wage ich zu bezweifeln, dass wir Menschen so viel Wert sind. Mir konnte noch niemand beweisen, dass alle Gedanken wirklich gleich viel wert sind und vor allem unbezahlbar. Außerdem hat noch kein Mensch so viel bedeutet, dass er dadurch die Welt verändern konnte. Nein, über die Welt kann niemand bestimmen.

Was also übrig bleibt, ist die Frage, ob wir überhaupt etwas wert sind. Bedenkt man die Nichtigkeiten, mit denen wir uns täglich herumschlagen, die man in ein paar Jahren schon gar nicht mehr selbst aufzählen kann, geschweige denn hunderte Jahre später, so ist zumindest unsere Arbeit nichts wert. Auch der Charakter scheint nicht viel zu zählen, wird er doch von jedem falsch gedeutet. Und Erfahrungen? Jeder hat seine eigenen und lebt doch genauso wie alle anderen. Viel Wert kann ich darin also auch nicht sehen.

 

Nun gut, einerseits finde ich den Gedanken tröstlich, dass ich ein unbedeutendes Licht bin. Das macht es zumindest leichter erträglich, dass ich mir den Allerwertesten aufreißen kann und nichts als Undankbarkeit und Missgunst dafür ernte.

Auf der anderen Seite: NICHTS WERT????? ....Ich muss mal den Denkfehler in der Ausführung suchen.

29.1.12 03:18


Das Jahr geht zu Ende...

Wieder einmal neigt sich ein Jahr seinem Ende entgegen. Machtlos muss es zusehen, wie wir in Euphorie geraten, Pläne schmieden, uns gegenseitig das Beste fürs kommende Jahr wünschen, das bald schon an die Stelle des alten treten mag. So wie jedes Jahr. Wir wünschen uns das Beste und schauen in die Zukunft mit Hoffnung im Herzen und dem Wunsch, das alles besser wird.

Ich frage mich: Warum so pessimistisch? War denn alles schlecht dieses Jahr? Haben wir keine Glücksmomente gehabt?

Doch, sicherlich hatten wir die. Sonst würden wir wohl nicht mit einem weinenden Auge zurückschauen, wehmütig der alten Zeiten gedenken. Früher, da war immer alles besser.

Die menschlichen Erinnerungen sind seltsam. Zum einen behalten sie nur die schlechten Dinge. Wenn man einen fragt, wie sein Jahr war und was er alles erlebt hat, kann er oft nur tragische Geschichten erzählen, Trauermomente. Einzelne Daten wie Hochzeiten, Geburtstage und Ehrungen leuchten dann wie Kerzen in der Dunkelheit, als seien sie das einzig positive, was wir erlebt haben.

Wer erinnert sich noch an das Lächeln der alten Frau, als er ihr beim Tragen der Einkaufstasche geholfen hat? An das Lob des Lehrers, der seinen Schülern die gute Mitarbeit anerkennt? Die Freude in den Augen des Kindes, dass dankbar die Tafel Schokolade annimmt?

Selten wird dies genannt, wenn man zurückblickt. Erst, wenn ein frecher Kommentar kommt, dass man selbst immer sage, früher war alles so schlecht, werden diese Erinnerungen ausgegraben. Ja, wir erinnern uns. Natürlich, so hat es die Natur schließlich gewollt.

Dennoch erinnern wir uns immer erst im Nachhinein. Erst, wenn man sich fragt: "War denn alles so schlecht?" wird man nachdenklich und sucht die guten Dinge im Leben.

Bin ich naiv, mir zu wünschen, dass sich das ändert? Vielleicht bin ich das. Und doch gibt dieser Wunsch Hoffnung. Irgendwer dort draußen wird genauso denken. Möglicherweise treffe ich ihn nächstes Jahr. Dann können wir uns gemeinsam erinnern. Nicht an die Zeit vorher, bevor wir uns trafen, sondern an den Moment unserer ersten Begegnung. Es war nicht alles schlecht!

 

Das Jahr geht zu Ende. Und mit ihm kommt ein Neues. Gute und schlechte Erinnerungen sind nicht alles, was wir brauchen. Es gehört auch Hoffnung dazu. Ein Funken, der das Feuer wieder zum Brennen bringt.

Dieser Funke kann unterschiedlicher Natur sein. Für manche reicht es, wieder eine größere Anzahl an Urlaubstagen zu haben, die man nach Belieben über das ganze Jahr verteilen kann. Andere erfreuen sich der Reisen, die sie unternehmen werden. Wieder andere schauen auf ihr Konto und sehen mit Genugtuung die Zinsen, die am ersten Januar eingezahlt werden.

Neujahr, das ist für viele der Startschuss, sich Vorsätze zu machen. Im nächsten Jahr wird alles besser. Wird es das? Man weiß es nicht und doch will man alles dafür geben. Mit dem Rauchen aufhören, keinen Alkohol mehr trinken, mehr lernen, ...

Vorsätze gibt es jede Menge. Ein wunder, dass Langenscheidt noch nicht das Wörterbuch der Vorsätze herausgebracht hat.

Auch ich werde mir einiges fürs kommende Jahr vornehmen. Ohne geht ja gar nicht. Doch all diese Vorsätze sind für die Zukunft, das Morgen. Was eigentlich zählt ist das Heute, denn das ist das Ergebnis unserer Taten in der Vergangenheit und der Schlüssel zu neuen Wegen in der Zukunft. Und so will ich mir vor allem eines vornehmen: Weiterhin im Hier und Jetzt leben. Wer garantiert mir schon eine Zukunft? Dafür muss ich ganz alleine sorgen...

31.12.11 01:57


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